Evangelische Kirchengemeinden Obermeiser und Westuffeln

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDEN EHRSTEN, FÜRSTENWALD UND MEIMBRESSEN

Kirchenrenovierung Obermeiser 2018

Anlass für die anstehende Kirchenrenovierung sind die maroden Fenster der Kirche in Obermeiser. Zudem soll die Heizungssteuerung im Gemeindetreff überarbeitet bzw. ausgetauscht werden, damit die beiden Gebäude - von einer Heizung versorgt - effektiver beheizt werden können. In der Glockenstube muss zur Wiederherstellung der Arbeitssicherheit die Bohlenlage ausgetauscht werden. Und schließlich soll eine Lautsprecheranlage im Kirchenraum installiert werden, um für alle Gottesdienstbesucher eine bessere Verständlichkeit zu erreichen.

Eine erste Kostenschätzung ging dabei von Gesamtkosten in Höhe von 140.000 Euro aus.

Wir werden Sie auf dieser Seite über den Fortschritt der Maßnahme auf dem Laufenden halten.


19.09.2018: Die Arbeiten haben begonnen - und das erste Gewerk ist so gut wie fertig!

Viel ist in den vergangenen zwei Monaten passiert. Das Wichtigste: Es sind alle großen Gewerke vergeben und die Maßnahme hat so "richtig" - also im Kircheninnenraum - begonnen.

Am 16. September haben einen Baustellen-Gottesdienst gefeiert, der unter dem Psalmwort "Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen." (Psalm 127, 1) stand. Dabei informierte Architekt Knut Warmuth in einem Interview die Gottesdienstgemeinde. Er berichtete, was schon im Verborgenen - auf dem Dachboden der Kirche und im Heizungsraum des Gemeindetreffs - seit dem Juli passiert war. Zudem stellte er anschaulich dar, was in den kommenden Wochen bis Mitte November passieren wird.

Und er berichtete, was sowohl ihm als auch den Bauausschuss mitten in den Sommerferien das Leben schwer machte: Zum einen entdeckten die Elektriker weitere Probleme mit den bisherigen Installationen, die ein erhebliches Nachtragsangebot erforderlich machte.

Eine weitere Kostensteigerung geht auf das Konto der Fenster. Nachdem Anfang Juli (siehe den Eintrag vom 4. Juli 2018) die Entscheidung gefallen war, alle Fenster instandzusetzen anstatt sie auszutauschen, wurden diese Arbeiten ausgeschrieben. Das Ergebnis war allerdings vollkommen ernüchternd: Anstatt der in Aussicht gestellten geringeren Kosten, waren die Angebote deutlich höher - so hoch, dass sie nicht zu stemmen gewesen wären. Daher konnte mit den Denkmalbehörden ein Kompromiss ausgehandelt werden, bei dem die Kosten immer noch deutlich über den Angeboten aus dem Frühjahr liegen, aber in einem erträglicheren Rahmen.

Dabei werden nun die beiden großen Fenster auf der Südseite, die zu den ältesten der vorhandenen Fenster gehören, aufgearbeitet, während die anderen Fenster ausgetauscht werden. Zudem werden die Verbleiungen der Verglasung aufgearbeitet und wo erforderlich repariert.

Alles in allem ging die Kostenschätzung bis gestern nun von einem Volumen von 178.000 Euro aus - statt der 158.000 Euro, die bei der Finanzierung (siehe 16. Januar 2018) die Grundlage bildeten. Hier müssen nun Gespräche geführt werden, wie die Lücke finanziert werden kann.

Dabei hatten die Elektriker heute eine weitere schlechte Nachricht: Es sind weitere Probleme aufgetaucht, die ebenfalls weitere Kosten verursachen werden. Wie hoch genau, war heute noch nicht zu erfahren.

Aber es gibt auch eine erfreuliche Nachricht: Das erste Gewerk ist weitestgehend fertig! Die Zimmerleute haben die Glockenstube mit einer neuen Lage Brettern ausgestattet, sodass nun keine Absturzgefahr mehr besteht. Zudem kann der Schall nun nicht mehr nach unten in den Dachboden der Kirche entweichen, da auch eine neue Luke eingebaut wurde und die Glockenstube nach unten nun "dicht" ist. Leider kann man das Ergebnis nicht hören, da Kirche und Gemeindetreff voraussichtlich den weiteren September über keinen Strom haben werden und dementsprechend können auch die Glocken nicht geläutet werden.

Das heißt aber auch, dass sich die Kirchengemeinde nicht am europaweiten Glockenläuten am Internationalen Friedenstag am kommenden Freitag (21. September) beteiligen kann, wenn von 18:00 Uhr bis 18:15 Uhr die Glocken Europas unter dem Motto "Frieden sei ihr erst Geläut" erklingen sollen.
(Sven Wollert)

 

16.09.2018: Die Kirche ist bereit

11.07.2018: Es ging tatsächlich los!

Symbolfoto Baubeginn
Ab jetzt wird gebaut, die ersten Handwerker stehen parat. (Foto: S. Wollert)

Am Montag, 9. Juli, haben die ersten Handwerker ihre Arbeit in der Kirche aufgenommen. Das erste Gewerk, das umgesetzt wird, sind die Elektroarbeiten. Hier werden zunächst vor allem die Arbeiten durchgeführt, die das elektrische System der Kirche wieder auf den Stand der Technik bringen.

Zudem hat der Verbandsvorstand unseren Architekten auch mit der Betreuung der Umsetzungsphase offiziell beauftragt und die ergänzenden Verträge geschlossen.

Als nächstes werden dann die Zimmerleute ihr Gewerk im Turm in Angriff nehmen. Und in der Zwischenzeit laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Fensterinstandsetzung.

Aber immerhin: Wir haben angefangen!
(Sven Wollert)

04.07.2018: Die Fenster werden instand gesetzt

Die erneute denkmalpflegerische Runde (siehe 29.06.2018) ist durch und die Entscheidung ist gestern Abend gefallen: Die Fenster können nicht komplett ersetzt werden, sondern werden instand gesetzt.

Damit steht nun auch fest, ab wann die Kirche wegen der Arbeiten nicht mehr für Gottesdienste genutzt werden kann: Die sogenannten Dreckarbeiten werden für die Zeit vom 17. September bis Mitte Oktober eingeplant. Spätestens am 28. Oktober soll dann wieder Gottesdienst gefeiert werden können. Der Gottesdienstplan wurde bereits entsprechend angepasst.

Morgen Vormittag ist das erste Koordinierungstreffen mit den Handwerkern, die am zweiten Großprojekt der Maßnahme beteiligt sind: der neuen Heizungssteuerung und der automatischen Entlüftung.
(Sven Wollert)

29.06.2018: Es geht los! Und eine Frage taucht unvermittelt wieder auf ...

Endlich beginnt die Phase der Umsetzung unserer Kirchenrenovierung!

Die meisten Gewerke sind ausgeschrieben gewesen und am 6. Juni hat der Bauausschuss die ersten Aufträge mit einem Volumen von fast 70.000 Euro vergeben. Darunter sind die Bauarbeiten in der Glockenstube, die Elektroarbeiten, die Mikrofon- und Lautsprecheranlage und die Arbeiten rund um die neue Heizungssteuerung.

Noch unklar ist, wie es mit einer der Kernaufgaben der Renovierung weitergeht: Dem Austausch der Fenster. Hier ist - angesichts der Tatsache, dass nicht nur die Kirche insgesamt ein Baudenkmal ist, sondern ggf. auch einzelen Bauteile - eine erneute Abstimmungsrunde mit den zuständigen Stellen zu drehen. Konkret geht es um die Frage, ob die Fenster komplett ausgetauscht werden müssen oder nachhaltig instandgesetzt werden können. Diese Frage soll bis zur nächsten Sitzung des Bauausschusses am 3. Juli abgeschlossen sein, damit dann die weiteren Aufträge vergeben werden können.

Von den Ergebnissen dieser Bewertungen hängt auch ab, wann die erforderliche Sperrung der Kirche erfolgt. Derzeit stehen zwei Zeitfenster im Raum: Entweder zwischen dem 30. Juli und Anfang September oder ab dem 17. September bis Ende Oktober.
(Sven Wollert)

 20.04.2018: Das erste Spendenziel ist erreicht und der Zeitplan sieht anders aus

Die Auswertung der Aktion "Freiwilliges Kirchgeld 2017" liegt vor und mit den bisher eingegangenen 1.130 Euro ist das erste Spendenziel erreicht. Dafür und für das finanzielle Engagement aller, die sich beteiligt haben, sagt der Kirchenvorstand für die Kirchengemeinde herzlich Dank.

Spendenstand Kirchenrenovierung Obermeiser 20.4.18
Spendenstand zur Kirchenrenovierung am 20. April 2018


Damit sind die von der Kirchengemeinde kurzfristig aufzubringenden 4.200 Euro an Spenden, die im Finanzierungsplan angesetzt waren, erreicht. Zudem kann mit dem, was bisher mehr aufgebracht wurde, das Darlehen, das mit 9.600 Euro angesetzt ist, ggf. geringer ausfallen.

Inzwischen laufen die regelmäßigen Gespräche mit dem Architekten. Durch die Entwicklungen in der Maßnahme ist auch der Zeitenplan, der mal von einer Sperrung der Kirche von Mitte April bis Anfang Juli ausging, überarbeitet worden. Derzeitige Planungsstand, dass die "Dreckarbeiten" - insbesondere der Aus- und Einbau der Fenster und die Verlegung von Elektroleitungen - in der Kirche im August stattfinden. Hier wird der Mai entscheidende Weichen stellen, wenn die Ausschreibung der einzelnen Gewerke beginnt.
(Sven Wollert)

16.01.2018: Alle Lichter stehen auf "Grün"

Gute Nachrichten im Advent und in der Epiphaniaszeit: Was wir erhofft hatten und was nach dem Stand der Dinge erwartet werden durfte, ist tatsächlich eingetreten: Landeskirche und Kirchenkreis haben die Mittel für die Kirchenrenovierung zur Verfügung gestellt und unsere Kreditaufnahme genehmigt!

Bereits kurz vor Heiligabend kam der Bewilligungsbescheid der Landeskirche über 60.000 Euro - davon 40.000 Euro aus dem Energiesparfonds - in Westuffeln an. Damit war bereits die größte Hürde genommen.

Am gestrigen Abend (15. Januar) hat nun der Kirchenkreis Hofgeismar 38.000 Euro aus seinen Baumitteln zur Verfügung gestellt und genehmigt, dass die Kirchengemeinde das Darlehen in Höhe von 9.600 Euro aufnehmen darf.

Damit sind auch die zwischenzeitlichen Kostensteigerungen abgedeckt und die Maßnahme mit einem Volumen von 158.000 Euro durchfinanziert.

Daher kann es dann hoffentlich wie geplant ab dem 16. April - also nach dem Konfirmationsgottesdienst - mit den Arbeiten begonnen werden. Im Vorfeld sind nun der Architektenvertrag zu schließen und Angebote einzuholen, damit die konkreten Maßnahmen genehmigt und vergeben werden können.
(Sven Wollert)

12.11.2017: Aktueller Spendenstand

In der Zwischenzeit ist eine große Spende von 500 Euro von einem unbekannten Spender oder einer unbekannten Spenderin für die Kirchenrenovierung gegeben. Dafür ganz herzlichen Dank!!!

In den kommenden Wochen werden die Briefe für die Aktion "Freiwilliges Kirchgeld 2017" die Haushalte erreichen. Auch dieses Jahr sollen die Spenden der Aktion für die Kirchenrenovierung verwendet werden.

Damit soll zum einen der letzte Schritt gegangen werden, um die kurzfristig aufzubringenden Mittel zusammenzubekommen. Zum anderen haben wir die Hoffnung, dass nach dem überragenden Ergebnis des "Freiwilligen Kirchgeldes 2016" auch schon Anteile des mittelfristiges Finanzbedarfes übrig zu haben und damit den Darlehensbetrag zu senken.

Spendenstand 12.11.2017
Spendenstand zur Kirchenrenovierung am 12.11.2017


Es gibt aber auch noch eine neue Unsicherheit im Finanzierungsplan. Der wurde bereits 2016 aufgestellt und ging von einer Durchführung der Maßnahme in diesem Jahr aus. Bedauerlicherweise hat es in der Zwischenzeit im Baugewerbe einen größeren Preisauftrieb gegeben. Daher liegt die Kostenschätzung nun in der Nähe von 150.000 Euro. Diese Steigerung wurde an die Landeskirche nachgemeldet. Ob sie jedoch bei der Baumittelverteilung berücksichtigt werden, ist uns noch nicht bekannt.

Daher heißt es weiter warten auf die Verteilung der Baumittelbescheide, die erfahrungsgemäß Mitte Dezember versandt werden. Dann wissen wir, ob die Maßnahme - wie wir es erwarten - genehmigt wird und 2018 durchgeführt werden kann.
(Sven Wollert)

26.05.2017: Spenden und die Idee eines Zeitplans

Inzwischen sind die ersten Spenden für die Kirchenrenovierung eingeganden. Die Jagdgenossenschaft Obermeiser hat aus ihren Erlösen 1.000 Euro für die Maßnahme bereitgestellt und bei einer Hochzeit wurden 287,12€ Kollekte gegeben, die auf Wunsch des Brautpaares für diesen Zweck bestimmt ist.

Allen Gebern auch an dieser Stelle herzlichen Dank!

Spendenstand 26.05.2017
Spendenstand zur Kirchenrenovierung am 26.05.2017

Zudem gibt es eine Idee eines Zeitplans für die Umsetzung der Arbeiten im kommenden Jahr:

Nach der Konfirmation am 15. April wird die Kirche geschlossen, damit begonnen werden kann. Wir rechnen damit, dass spätestens bis zum 1. Juli die Bauarbeiten abgeschlossen sind. In dieser Zeit werden wir keine Gottesdienste in der Kirche feiern können.

Sollte die Kirche früher wieder nutzbar sein, werden dies auch tun.
(Sven Wollert)

12.05.2017: Eine Genehmigung, eine erfreuliche Nachricht und ein neuer Antrag

Inzwischen sind die Architektenverträge für die ersten Leistungsphasen genehmigt und damit kann der beautftragte Architekt so richtig mit der Arbeit beginnen. In der kommenden Woche wird es ein Treffen vor Ort geben.

Eine erfreuliche Nachricht erreichte uns aus Hofgeismar. Denn dort hat der Kirchenkreisvorstand auf Vorschlag des Bauausschusses des Kirchenkreises beschlossen, unsere Maßnahme auf Platz 2 des Kirchenkreises zu setzen. Im Rahmen der Baumittelverteilungen der Landeskirche melden die Kirchenkreise verschiedene Projekte an, die dann im Folgejahr mit Baumitteln der Landeskirche realisiert werden können - so sie denn genehmigt werden und die Baumittel dafür ausreichen.
Da die Baumittel knapp sind, können nur die Projekte auf den Plätzen eins und zwei realistisch auf eine Genehmigung und Mittelzuweisung hoffen. Insofern ist es ein besonders gutes Zeichen, dass es die Kirche in Obermeiser auf Platz 2 geschafft hat.
Das heißt mit anderen Worten: 2018 ist mit der Umsetzung der Maßnahme zu rechnen.

Zur Einrechung des Baumittelantrags gehört auch die Einreichung des Finanzierungsplans. Dieser wurde vom Kirchenkreisamt in Hofgeismar aufgestellt und von der Gesamtverbandsvertretung in seiner gestrigen Sitzung beschlossen - verbunden mit der Hoffnung, dass die Landeskirche diesen Plan so akzeptieren wird.
Der beantragte Finanzierungsplan für die Maßnahme sieht so aus:

Diagramm des Finanzierungsplans

Die Kirchengemeinde Obermeiser muss also aus verschiedenen Töpfen insgesamt 43% der veranschlagten Bausumme von 140.000 Euro aufbringen.
Von diesen 60.000 Euro sind 46.200 Euro bereits durch Rücklagen gedeckt. Es verbleiben also 13.800 Euro, die von der Kirchengemeinde noch aufzubringen sind. Dabei sieht der Plan ein Darlehen von 9.600 Euro vor und 4.200 Euro, die durch Spenden aufgebracht werden sollen. Dabei ist bei den Spenden durch das im Ergebnis besonders gute "Freiwillige Kirchgeld 2016" schon ein großer Schritt gemacht: 1.700 Euro kamen durch den Spendenaufruf bisher zusammen.Von diesen 60.000 Euro sind 46.200 Euro bereits durch Rücklagen gedeckt. Es verbleiben also 13.800 Euro, die von der Kirchengemeinde noch aufzubringen sind. Dabei sieht der Plan ein Darlehen von 9.600 Euro vor und 4.200 Euro, die durch Spenden aufgebracht werden sollen. Dabei ist bei den Spenden durch das im Ergebnis besonders gute "Freiwillige Kirchgeld 2016" schon ein großer Schritt gemacht: 1.700 Euro kamen durch den Spendenaufruf bisher zusammen.

Insgesamt sieht die Lage hier bisher so aus:

Diagramm aufzubringende Mittel

Bis zum Ende der Baumaßnahme müssen also noch mindestens 2.500 Euro durch Spenden und Kollekten gesammelt werden. Die Hoffnung des Kirchenvorstandes ist es aber, auch den Darlehensbetrag durch darüber hinausgehende Spenden und Kollekten zu verkleinern, um die Lasten für die Zukunft möglichst zu verkleinern.
(Sven Wollert)

14.03.2017: Architektenverträge unterzeichnet

Die Architektenverträge für die ersten Leistungsphasen sind unterzeichnet und auf dem Weg zur landeskirchlichen Genehmigung.

Damit kann die Planungsphase für die Maßnahme ernsthaft Fahrt aufnehmen. Wir hoffen, bald die erste genauere Einschätzung des anstehenden Kostenrahmens zu haben.
(Sven Wollert)


Das muss gemacht werden:

Kirche Obermeiser gesamt.
Fenster Kirche Obermeiser
Detail Fensterschaden

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