Evangelische Kirchengemeinde
Obermeiser-Westuffeln

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDEN
EHRSTEN, FÜRSTENWALD UND MEIMBRESSEN

Neuigkeiten aus unserer Gemeinde


Corona-Virus

Gottesdienstaussetzung verlängert - verschärfte Maskenpflicht für Beerdigungen

Nachdem aufgrund der Ergebnisse der Ministerpräsidentkonferenz das Land Hessen mit Wirkung des heutigen 23. Januar 2021 den sogenannten Lockdown verlängert hat, bleiben die Präsenz-Gottesdienst in unserer Kirchengemeinde mindestens bis einschließlich 14. Februar ausgesetzt. Dafür hat sich der Kirchenvorstand ausgesprochen, nachdem die Pfarrerinnen und Pfarrrer des Kirchenbezirks eine ensprechende Empfehlung abegegeben hatten.

"Nachdem wir im Dezember nach der Einführung der strengeren Kontaktbeschränkung auf die Durchführung von Präsenzgottesdiensten verzichtet haben, können wir bei einer Verschärfung und Verlängerung der Maßnahmen nicht sinnvollerweise wieder in unsere Kirchen einladen", so Pfarrer Sven Wollert.

Zudem weist er daraufhin, dass die Neufassung der "Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung" des Landes eine wesentliche Veränderung für die Durchführung von Trauerfeiern und Beerdigungen beinhaltet. So gibt es nun die Pflicht, auch bei diesen Gelegenheiten medizinische Masken - also OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95" zu tragen sind. "Dies gilt natürlich nun auch auf den Friedhöfen von Obermeiser und Westuffeln. Wie auch bisher sind die ausrichtenden Angehörigen verpflichtet, diese Vorgaben umzusetzen und sicherzustellen!" so Pfarrer Wollert weiter.

"Diese Situation stellt uns alle weiterhin auf die Probe und zerrt an den ohnehin gestressten Nerven. Das gilt natürlich insbesondere für alle, die ihre Kinder nun - oft neben dem Beruf - zuhause betreuen, und diejenigen, die um ihre wirtschaftliche und/oder soziale Existenz bangen müssen."

Er sei froh, so Wollert weiter, dass in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und dem Kollegen im Kirchenbezirk, die Verkündigung per Video fortgesetzt werden. Für den 24. Januar sei eine Andacht in der Caldener Johannes-Kirche produziert worden. Zudem sei eine weitere für den 7. Februar geplant.

(Sven Wollert, 23.01.2021)

Corona-Virus: Was "gildet"?

Zusammenfassung des aktuellen Standes in Stichworten:

Allgemein

  • Zunächst bis einschließlich 14. Februar 2021 finden keine Gottesdienste mit Anwesenheit der Gemeinde statt.
  • Gruppen, Kreise und Veranstaltungen sind weiterhin ausgesetzt.
  • Die Kirche in Westuffeln ist tagsüber durchgängig geöffnet. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist während des Besuchs Pflicht.
  • Pfarrer Wollert steht für seelsorgliche Gespräche per Telefon oder E-Mail gern zur Verfügung.
  • Für Trauerfeiern und Beerdigungen gilt:
    Sie sollen im familiären Rahmen und unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen stattfinden. Dazu gehört die Pflicht zum Tragen medizinischer Mund-Nase-Bedeckungen (FFP2 bzw. ähnliche oder OP-Masken).
    Sie sollten unter freiem Himmel stattfinden, die Trauerhallen können jedoch zur Verfügung gestellt werden.
  • Zusätzliches Geläut in der Zeit der Not um 19:30 Uhr mit der Bitte zum Gebet für die Kranken, die Pflegenden, die Sterbenden und diejenigen, die das Land am Laufen halten.
  • Die Kirchengemeinde bietet an, diakonische Hilfen als Börse zwischen Hilfsgesuchen und Hilfsangeboten zu koordinieren. Dazu gibt es eine eigene Seite in der Hauptnavigation.
  • Die Kirchengemeinde hat einen Youtube-Kanal eingerichtet, um bei Gelegenheit Videos mit Botschaften und Andachten zur Verfügung stellen zu können.
  • Taufen, Trauungen und Ehejubiläen können unter Einhaltung der Hygienebedingungen in den Kirchen gefeiert werden.
  • Weitere Informationen zum Stand der Dinge auch auf der Homepage des Kirchenkreises und auf der Seite der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Kindertagesstätte Regenbogenhaus

  • Die Kita bietet gemäß den Vorgaben des Landes eine "minimale Kinderbetreuung" an.
  • Die Kita ist während der Zeit von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
  • Die Eltern sind gehalten, die Kinder nur bei dringender Notwendigkeit in die Betreuung zu geben.
  • Derzeit werden die Kinder, die in der Kita sind, in zwei physisch getrennten Gruppen betreut, die sich nicht an den Stammgruppen, sondern an der benötigten Betreuungszeit orientieren

 

Corona-Virus

Verlängerung der "minimalen Kinderbetreuung" in der Kita

In der ab dem 11. Januar 2021 geltenden Neufassung der Corona-Einrichtungsschutzverordnung des Landes Hessen wird die im Dezember eingeschlagene Richtung weiter fortgesetzt. Damit setzt das Land weiter auf das Konzept der "minimalen Kinderbetreuung". So heißt es in § 2 Abs. 1a der Verordnung: "Die Einrichtungen nach Abs. 1 sollen nur in Fällen dringender Betreuungsnotwendigkeiten in Anspruch genommen werden."

In den gleichzeitig aktualisierten Hygieneempfehlungen des Sozialministeriums wird zudem als Leitlinie vorgegeben, dass sowohl die Kinder als auch die Mitarbeiterinnen in festen Gruppen getrennt voneinander bleiben sollen.

Das bedeutet für die drei kommenden Wochen im Regenbogenhaus, dass weiterhin nur zwei Gruppen angeboten werden können, von denen eine von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr und die andere von 7:00 Uhr bis 14:30 Uhr geöffnet ist. Dazu wurde in der ersten Kalenderwoche eine Bedarfsabfrage unter den Eltern durch die Einrichtungsleitung durchgeführt.

(Sven Wollert, 09.01.2021)
 
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